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Ernährung
Viele "richtige" Ernährungsformen?

In erster Linie ist das, was wir essen von unserem Lebensraum und unserem kulturellen Umfeld abhängig, und damit starken regionalen Unterschieden unterworfen. Trotz der teilweise extremen Unterschiede der traditionellen Regionalküchen wird der Bedarf an Nährstoffen in der Regel gedeckt. Eine einzige "richtige" Ernährungsform kann es folglich nicht geben.

Da sich aber vor allem in den Industrieländern die Ernährungsweise von den traditionellen Formen wegentwickelt und sich durch die Zunahme sitzender Tätigkeiten und abnehmender körperlicher Betätigung der Lebensstil und damit der Kalorien- und Nährstoffbedarf insgesamt verändert hat, gibt es heutzutage bei vielen Menschen ein Missverhältnis zwischen Nährstoffbedarf und Nährstoffzufuhr. Wegen der Bedeutung für die Gesundheit wird die Frage nach der "richtigen" Ernährung  in Abhängigkeit von der Lebensweise durch die Diätetik wissenschaftlich erforscht.

Es gibt viele verschiedene Theorien über die "richtige" Ernährung. Vollwerternährung, die Rohkost-Lehre, die Ernährung nach den 5 Elementen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die Ayurveda-Lehre, die Makrobiotik (Ernährungswissenschaft aus der Perspektive von Yin und Yang), die Trennkost-Lehre und die Steinzeiternährung sind nur einige der vielen Schlagworte und zunehmend verbreiten auch die Ernährungs-, Pharma- und Nahrungsergänzungsmittel-Industrie Broschüren und Internet-Informationen zu Ernährungsfrage. (Wikipedia)

Fotos: aboutpixel.de

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 27. September 2009 um 18:45 Uhr )
 
Fehl- und Mangelernährung

Entspricht die Menge oder die Zusammenstellung einer Ernährung nicht den Anforderungen des menschlichen Organismus, so spricht man von Fehl- oder Mangelernährung. Die Begriffe werden oft uneinheitlich und manchmal synonym verwendet. Meist bedeutet aber Fehlernährung, dass ein oder mehrere Nahrungsbestandteile in falscher Menge verzehrt werden, z. B. zu fettreiche oder zu vitaminarme Kost, während man unter Mangelernährung versteht, dass der Energie- oder Kalorienbedarf des Organismus nicht gedeckt wird. Kombinationen beider Störungen kommen vor.

Ursachen von Fehl- und Mangelernährung können Hungersnöte durch Ernteausfälle, Krieg oder Katastrophen und Krankheiten (z. B. Essstörungen, Krebs, AIDS, Chronische Bronchitis, Herzinsuffizienz) sein sowie in Industrieländern vor allem eine unausgewogene Ernährung durch mangelndes Wissen über eine gesunde Ernährung und/oder ungünstige Essgewohnheiten. Hier spielen insbesondere das große Angebot an hochkalorischer industrieller Fertignahrung bei gleichzeitigem Rückgang der körperlichen Aktivität und der Wegfall des Essens als soziales, meist familiengebundenes Ritual eine Rolle.

Ernährungsbedingte Krankheiten

Fehl- und Mangelernährung können ihrerseits Krankheiten verursachen oder begünstigen, z. B. Skorbut bei Vitamin-C-Mangel, Beriberi bei Vitamin-B1-Mangel oder Diabetes mellitus bei starkem Übergewicht/Adipositas. Für diese und andere Krankheiten, vor allem für die Mangelerkrankungen, ist der Zusammenhang mit Fehl- oder Mangelernährung wissenschaftlich bewiesen.

Es gibt jedoch auch eine große Zahl an Krankheiten, insbesondere die sog. Zivilisationskrankheiten, für die diskutiert wird, ob sie durch die Ernährungsweise zumindest mitverursacht werden. Dazu gehört unter anderen der Schlaganfall. Einen wissenschaftlichen Nachweis dieser Annahme gibt es aber nur für die wenigsten Erkrankungen. Generell sind Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheit, methodisch bedingt, schwierig nachzuweisen. Für die meisten Zivilisationskrankheiten gibt es höchstwahrscheinlich nicht nur eine einzige Ursache, sondern eine Kombination von Ursachen, darunter genetische Anfälligkeit, körperliche Aktivität, Ernährung und Psyche sowie Umweltgifte. (Wikipedia)

Aktualisiert ( Sonntag, den 27. September 2009 um 18:46 Uhr )
 
Die Ernährungspyramide

 

Grafik Ernährungspyramide, vom Urheber "Targan" als gemeinfrei erklärt

Eine Ernährungspyramide ist eine grafische Darstellung, die aufgrund von Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zeigt, in welchem Mengenverhältnis zueinander verschiedene Nahrungsmittel konsumiert werden sollten, um sich gesund zu ernähren. An der Basis der Pyramide sind die bevorzugten, an der Spitze die in geringerer Menge zu verzehrenden Nahrungsmittel eingetragen, so dass das ungefähre Verhältnis augenfällig dargestellt wird. Die bekannteste Ernährungspyramide wurde mehrfach aufgrund neuer Kenntnisse verändert, aber auch ihr Aufbau ist seit 2005 nicht mehr unumstritten. Langzeituntersuchungen (Nurses' Health Study) in den USA haben ergeben, dass Personen, die vorwiegend Kohlenhydrate in Form von Weißmehl und Zucker zu sich nehmen, eher an Übergewicht leiden. Für eine neue Pyramide sind jedoch noch keine Langzeitstudien vorhanden. Aufgrund der neuen Erkenntnisse und den kontroversen Meinungen existieren von unabhängigen Fachleuten keine eindeutigen Aussagen. (Wikipedia)
Aktualisiert ( Sonntag, den 27. September 2009 um 18:50 Uhr )
 


Ernährung

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aboutpixel.de/©a.reimann: Teller mit angerichteten Speisen

Sie finden hier Wissenswertes zu den Themen Vitamine, Nährstoffe und Aminosäuren, aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Nahrungsergänzung sowie eine Handvoll witziger Rezepte und praktischer Tipps.

Dargestellte Fakten werden immer mit Quellenangaben versehen. Wer möchte schon gerne einen Bären aufgebunden bekommen?




Spätestens wenn die Kinder fragen, wo bei der Kuh die Butter rauskommt, hilft nur noch eins: Urlaub auf dem Bauernhof.

(Friedrich Küppersbusch, *1961, dt. Journalist u. TV-Moderator)

 

Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.

(Ralph Waldo Emerson, 1803 - 1882, amerik. Dichter und Philosoph)

 

> Zitate <

 

Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst - er würde umgehend Bauer werden.

(Oliver Hassencamp, 1921-87, dt. Schriftsteller)



 

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