| Stottertherapie erfolgreich |
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| Freitag, den 11. Dezember 2009 um 13:13 Uhr | |
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Berlin/Bad Emstal (gek/kst) - Seit Anfang 2009 kooperiert die Gmünder ErsatzKasse GEK mit dem Institut der Kasseler Stottertherapie (KST). Eine aktuelle Teilnehmerbefragung unter GEK Versicherten zeigt jetzt durchweg hohe Zufriedenheitswerte. Die Umfrage lieferte zudem Belege für Therapieerfolge und Einspareffekte. GEK Vorstand Dr. Rolf-Ulrich Schlenker: "Die Kasseler Stottertherapie ist ein gutes Beispiel für innovative Versorgung. Sie kommt an und wirkt nachhaltig." Von 31 GEK Versicherten im Alter von 6 bis 60 Jahre, die seit 1999 die Kasseler Stottertherapie durchlaufen haben, nahmen 28 an der Befragung teil. 26 gaben an, dass die Therapie bei ihnen erfolgreich verlaufen sei. 23 sprechen von einem anhaltenden Erfolg über einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten. Lediglich zwei Personen sahen keinen Therapieerfolg. Entsprechend positiv wurden auch abgefragte Einzelkriterien wie Zeitaufwand, die Arbeit des Therapeuten oder die Betreuung nach der Therapie bewertet. Alle Befragten gaben an, dass nach Abschluss der Kasseler Stottertherapie keine zusätzlichen therapeutischen Maßnahmen notwendig waren. Aus Patientensicht gibt es mehrere Gründe für diesen Erfolg: So folgt auf die therapeutische Intensivphase eine strukturierte Nachsorge mit Auffrischungskursen. Auch das Üben mit einer speziellen Sprechsoftware spielt eine wesentliche Rolle. Ein Blick auf die individuelle Vorgeschichte der Betroffenen verdeutlicht auch den wirtschaftlichen Effekt: Alle 28 Personen hatten zuvor logopädische Therapien über einen Behandlungszeitraum von einem bis zu sechs Jahren in Anspruch genommen. Acht Patienten berichteten über zusätzliche psychotherapeutische Maßnahmen, auch vollstationäre und rehabilitative Leistungen spielten eine Rolle. Laut Befragung blieben diese Therapien aber ohne jeden Erfolg. Dazu passt auch ein anderes Ergebnis der Befragung: In 19 von 28 Fällen trat das Stottern erstmals zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr auf, doch nur bei neun Patienten wurde in diesem Alter auch mit der Therapie begonnen. In 17 Fällen waren die Personen älter, in 12 Fällen sogar älter als neun. GEK Chef Schlenker: "Zwischen Diagnose und Therapie darf keine Lücke entstehen. Und je früher die Behandlung einsetzt, desto größer sind die Heilungschancen." Die GEK übernimmt als erste Krankenkasse die Kosten der KST-Intensivtherapie "FranKa" für Kinder ab sechs Jahren. Die Kooperation soll auch nach der Vereinigung der GEK mit der BARMER zum 1. Januar 2010 zugunsten der neuen Versichertengemeinschaft fortgeführt werden. |
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Auf eigene Gefahr Wenn wir uns nicht wohl fühlen, werden wir im Allgemeinen unseren Arzt aufsuchen und entsprechende Medikamente verschrieben bekommen. Bei kleineren Wehwehchen helfen uns oftmals aber auch schon Hausmittel. Neben den klassischen Behandlungsmethoden gibt es viele andere. Auch mit denen wollen wir uns in diesem Bereich beschäftigen. |


